Ausstellung zum Thema Popmusik in Deutschland

Im Museum für Kommunikation in Berlin gibt es derzeit eine spannende Ausstellung zum Thema Popmusik in Deutschland. Unter dem Motto „Willkommen zur Geschichte der deutschen Popmusik – Oh Yeah!“ zieht die Ausstellung zahlreiche Besucher in ihren Bann. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung und macht sie zu einem attraktiven Besuchermagnet für alle Altersgruppen. Sie bietet einen herausragenden Einblick in die Entstehung und Entwicklung der Popmusik in Deutschland. Fünf verschiedene Zeitabschnitte mit fünfzehn brandheißen Themen der Musikgeschichte stehen im Fokus. Perfekt, um sich die wichtigsten Stationen der Popmusik in Deutschland ins Gedächtnis zu rufen. Dank der interaktiven Gestaltung ist die Ausstellung mit dem Originalsound der Epochen untermalt. Dies sorgt für einen aufregenden und abwechslungsreichen Besuch.

Die Entwicklung der Popmusik in Deutschland

Von 1925 bis 1945 stehen die Comedian Harmonists mit berühmten Liedern wie „Veronika, der Lenz ist da“ im Fokus des Musikgeschehens in Deutschland. Die Ära der Nationalsozialisten war geprägt durch das Verbot der zuvor weit verbreiteten Musikarten Jazz und Swing. In der Nachkriegszeit zwischen 1945 und 1960 folgte ein Aufleben von deutschen „Heile Welt“-Liedern in Musik- und Reisefilmen. In den 50er Jahren stand in Westdeutschland der Rock’n’Roll, im Osten der „Lipsi“ als Musik und Tanzstil im Vordergrund. Weitere Themen, die die Ausstellung zeigt, sind die Elvis-Ära, die Festivalkultur Deutschlands in Zeiten der Friedensbewegung und die Beatles-Mania. Die Zeit der „Neuen Deutschen Welle“ darf angesichts ihrer eigenartigen Mischung zwischen Rock’n’Roll, Punk, Ska und New Wave nicht fehlen. Die Entstehung der Elektrosounds führte ab den 1990er Jahre zum Einzug verschiedener Musikstile wie Techno, Deutschrap, Schlager und Euro-Dance in die Charts. Die Ausstellung führt die Besucher zurück in die Loveparade-Ära im neuen Jahrtausend bis hin zur aktuellen Situation der Popmusik im Bundesgebiet.

Unterhaltung ist vorprogrammiert, da der Besucher die Vielseitigkeit dieses Musikgenre und seiner Entwicklung in Deutschland auf abwechslungsreiche Art und Weise kennenlernt. Noch bis Mitte September ist die Ausstellung im Museum für Kommunikation in Berlin geöffnet.